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Krisenkommunikation kurzgefasst

Krisenkommunikation kurzgefasstDie Online Welt ist eine große Dschungel oder eine Art Hotel California: “you can check out every time you like, but you can never leave”. Sobald man samt Unternehmen hereingekommen ist, wird man von einer Vielfalt von Individuen angegriffen, ausgelacht oder angeschrien – und das ist nie angenehm. Deshalb versuchen sich viele irgendwie fernzuhalten oder brav zu sein, um die Bestien nicht aufzuwecken. Das geht leider auch nicht, denn heutzutage ist man ohne eigene Online Plattform, die man schnell googlen und nachschlagen kann, inexistent. Wie kommt man dem World Wild Web entgegen? Wie bereitet man sich dafür vor?

Man nimmt eine gute Dosis Authentizität (ist in jedem vorhanden, man braucht einfach durchsuchen) und legt sie überall in der eigenen Unternehmenskommunikation. Ob intern oder extern, ob online oder offline, Hauptsache sie kommt immer wieder zum Ausdruck. Wenn man etwas von den eigenen Kunden oder Konsumenten verstecken muss, heißt es, dass man sich wahrscheinlich die Unternehmensziele nochmals überlegen sollte. Wer man das nicht alleine feststellt, bekommt den Realitätscheck mit seinem Antritt auf Facebook, Twitter usw. Denn Online heißt, dass man nicht mehr alles kontrollieren kann – es gibt keine Journalisten, die an den Presseaussendungen feilen und sie für die Leser aufbereiten. Die neue Gatekeeper sind die Newsfeeds der eigenen Follower und die Algorithmen, die dahinter liegen und Content für sie bereitstellen.

Wie managed man am besten Krisenkommunikation? Indem man die Meinungen zuhört und darauf schnellstens reagiert. Indem nicht zu den Leuten, sondern mit den Leuten geredet wird. In der Online Welt werden “Bestien” zu Menschen, wenn ein Unternehmen sie auch als Menschen wahrnimmt. Krisenkommunikation wird durch Dialog verhindert und wer das nicht versteht, wird weiterhin in einer Welt bleiben, in der er von Individuen angegriffen, ausgelacht und angeschrien wird – und das ist nie angenehm.

Dieses Reactionpaper wurde im Rahmen meiner PR-Übung an der Universität Wien, Fakultät für Sozialwissenschaften, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, geschrieben und enthält meine persönliche Meinung zu unterschiedlichen Themen und Artikeln. Ich habe jede zweite Woche dazu einen Text verfasst und ihn auf dem Blog veröffentlicht. Die anderen Texte dieser Serie findet ihr hier.

Von Online Kommunikation zu Katzen

PRSMLV ReactionpaperIn der Online Kommunikation werden Authentizität, Emotionen, gute Betreffzeilen, Personalisierung und Offenheit benötigt, um ein Gespräch mit den Followern und Interessenten zu führen, der so viel wie möglich dem echten Dialog zwischen zwei Menschen ähnelt. Um die Kommunikation auf Sozialen Netzwerken zu unterstützen, sollen Inhalte einen viralen Faktor aufweisen, so dass die Leute auch gereizt sind, sie zu teilen. Dafür sind Geschichten (Stories, Storytelling) besonders geeignet, denn sie erzählen Geschehnisse und nicht Fakten, wodurch sie schwieriger zu widersprechen werden.

Dafür bieten sich unterschiedliche Tools und Jewels im Social Media an, die die Botschaft eines Unternehmens auf einer visuellen Ebene erzählen können. Alles von gut erarbeiteten Blogposts (Stichwort: Content Marketing) bis zu Infografiken (die durch ein gutes, von Bildern geprägtes Design Statistiken aufzeichnen), Fotos oder Memes belegen die Absichten einer Kampagne. Was wollte ich durch das Meme rechts oben erreichen?*

Ein prägnantes Beispiel für die erfolgreiche Verwendung von Infografiken und Bilder mit visuellem Impakt ist die Studie Twitter-Politik in Österreich, sie sich nach Nennungshäufigkeit der Parteien, Communities um ihnen und Links aus Tweets orientiert. Armin Wolf, Corinna Milborn und Florian Klenk befinden sich im Zentrum des Followernetzwerkes und haben durch ihre hohe Anzahl an Twitterfollower sowie durch ihre aktive Beteiligung an aktuellen Themen aus der Inlandpolitik einen hohen Einfluss auf die Meinung der Öffentlichkeit. Sie tragen zum so genannten Echo-Prinzip bei, indem die von ihnen auf sozialen Netzwerken veröffentlichte Aussagen in den klassischen Medien übertragen wird und in weiterer Folge wieder in Online Medien geteilt wird.

*Sobald man die Seiten 70-100 und 115-127 aus dem Buch Das Echo-Prinzip von Yussi Pick liest, findet man endlich DIE zitierwürdige Quelle für universitäre Arbeiten wie “Social Media Strategie” und “Online Reputationsaufbau” in Österreich. Dieses Buch ist ein sehr hilfreicher Tipp sowohl für Studenten auf der Suche nach Inspiration für ihre Arbeiten zu Online Kommunikation als auch für Profis auf der Suche nach Best Practice Beispielen und nach einer neuen Perspektive über unsere alltägliche Online-Austausche.

Dieses Reactionpaper wurde im Rahmen meiner PR-Übung an der Universität Wien, Fakultät für Sozialwissenschaften, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, geschrieben und enthält meine persönliche Meinung zu unterschiedlichen Themen und Artikeln. Ich werde jede zweite Woche dazu einen Text verfassen und ihn auf dem Blog veröffentlichen. Die ersten Texte dieser Serie findet ihr hier und hier.

Kampagnen organisieren – kurz und knackig

Kampagnen organisierenDieses Reactionpaper wurde im Rahmen meiner PR-Übung an der Universität Wien, Fakultät für Sozialwissenschaften, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, geschrieben und enthält meine persönliche Meinung zu unterschiedlichen Themen und Artikeln. Ich werde jede zweite Woche dazu einen Text verfassen und ihn hier auf dem Blog veröffentlichen. Daher: enjoy!

Wenn es darum geht, eine Kampagne oder Aktion zu organisieren, werden die gleiche Regeln für unterschiedlichste Bereiche ersichtlich: Dramatisierung, Inszenierungen, Online Tätigkeiten, die diese Ideen unterstützen und die Aufmerksamkeit der Stakeholder erzeugen. Ob man dabei einen Gewerkschaftsbund oder ein wirtschaftlich bedingtes Unternehmen vertritt, bleibt jedem PR Manager überlassen. In den meisten Fällen gibt es keine “wahre Wirklichkeit”, sondern nur Teile der Geschichten (Stories, Storytelling), die von den unterschiedlichen Parteien erzählt werden. Daher hat jeder seine eigene Beweggründe, um sich bei einer Kampagne aktiv zu beteiligen oder sich von dem Standpunkt eines Kommunikationsspezialisten zu widmen.

Es wird in den meisten Fällen versucht, die Perspektive des Stakeholders oder des Interessenten, auf dem die Kampagne gerichtet ist, zu beeinflussen. Daher soll betrachtet werden, wie die Elemente einer Aktion (besonders die Online Elemente – von Petitionen und E-Mail Newsletter bis zum Auftritt auf sozialen Netzwerken) gestaltet sind, um ausführlich, kurz und knackig die Informationen zu erklären und auf die Emotionen der Empfänger einzugehen. Im besten Fall nehmen diese dadurch aktiv an der Kampagne teil und verbreiten selbst die Botschaft weiter. Man bemerkt also auch in den neuesten Formen der Kommunikation mit Stakeholdern Muster der Prinzipien von Glaubensboten.

Obwohl die Online Beteiligung oft kritisiert wird und als nicht relevant für den Erfolg einer Kampagne bezeichnet wird, glaube ich, dass das Fehlen von Online Elementen in der Kommunikation, die etwas bewegen oder bewirken soll, einen prägnanten Nachteil bringt. Klar sollte diese Tätigkeit Sinn machen und nicht nur eine Plattform darstellen, auf der die Organisation Pressetexte in Online Version veröffentlicht. Am besten werden dabei die Regeln betrachtet, die davor erwähnt wurden und diese tatsächlich umgesetzt.

Anbei könnt ihr auch die Artikel (1, 2) lesen, zu denen ich meine Meinung geäußert habe. Außerdem findet ihr das Buch meines PR-Übung Leiters, Yussi Pick, auf Amazon. Viel Spaß beim Lesen!

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