content marketing

Von Online Kommunikation zu Katzen

PRSMLV ReactionpaperIn der Online Kommunikation werden Authentizität, Emotionen, gute Betreffzeilen, Personalisierung und Offenheit benötigt, um ein Gespräch mit den Followern und Interessenten zu führen, der so viel wie möglich dem echten Dialog zwischen zwei Menschen ähnelt. Um die Kommunikation auf Sozialen Netzwerken zu unterstützen, sollen Inhalte einen viralen Faktor aufweisen, so dass die Leute auch gereizt sind, sie zu teilen. Dafür sind Geschichten (Stories, Storytelling) besonders geeignet, denn sie erzählen Geschehnisse und nicht Fakten, wodurch sie schwieriger zu widersprechen werden.

Dafür bieten sich unterschiedliche Tools und Jewels im Social Media an, die die Botschaft eines Unternehmens auf einer visuellen Ebene erzählen können. Alles von gut erarbeiteten Blogposts (Stichwort: Content Marketing) bis zu Infografiken (die durch ein gutes, von Bildern geprägtes Design Statistiken aufzeichnen), Fotos oder Memes belegen die Absichten einer Kampagne. Was wollte ich durch das Meme rechts oben erreichen?*

Ein prägnantes Beispiel für die erfolgreiche Verwendung von Infografiken und Bilder mit visuellem Impakt ist die Studie Twitter-Politik in Österreich, sie sich nach Nennungshäufigkeit der Parteien, Communities um ihnen und Links aus Tweets orientiert. Armin Wolf, Corinna Milborn und Florian Klenk befinden sich im Zentrum des Followernetzwerkes und haben durch ihre hohe Anzahl an Twitterfollower sowie durch ihre aktive Beteiligung an aktuellen Themen aus der Inlandpolitik einen hohen Einfluss auf die Meinung der Öffentlichkeit. Sie tragen zum so genannten Echo-Prinzip bei, indem die von ihnen auf sozialen Netzwerken veröffentlichte Aussagen in den klassischen Medien übertragen wird und in weiterer Folge wieder in Online Medien geteilt wird.

*Sobald man die Seiten 70-100 und 115-127 aus dem Buch Das Echo-Prinzip von Yussi Pick liest, findet man endlich DIE zitierwürdige Quelle für universitäre Arbeiten wie “Social Media Strategie” und “Online Reputationsaufbau” in Österreich. Dieses Buch ist ein sehr hilfreicher Tipp sowohl für Studenten auf der Suche nach Inspiration für ihre Arbeiten zu Online Kommunikation als auch für Profis auf der Suche nach Best Practice Beispielen und nach einer neuen Perspektive über unsere alltägliche Online-Austausche.

Dieses Reactionpaper wurde im Rahmen meiner PR-Übung an der Universität Wien, Fakultät für Sozialwissenschaften, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, geschrieben und enthält meine persönliche Meinung zu unterschiedlichen Themen und Artikeln. Ich werde jede zweite Woche dazu einen Text verfassen und ihn auf dem Blog veröffentlichen. Die ersten Texte dieser Serie findet ihr hier und hier.

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