Zusammenfassung: Werbeplanung.at Summit 2012

Nachdem ich leider nur kurz am Donnerstag beim Event dabei sein konnte und daher nicht bei allen Vorträgen anwesend war, hat Birgit Ecker, die Gewinnerin des Conference Tickets für den Werbeplanung.at Summit 2012, in diesem Guest Post ihre Meinungen zum Event aufgeschrieben:

Am Donnerstag eröffnete Matt Brittin – seines Zeichens Vice President Northern and Central Europe bei Google- das Summit nach einer kurzen Begrüßung durch Bernd Platzer. Ein kurzweiliger Vortrag, aufgelockert durch eine Liebesgeschichte, brachte aber nur wenig neues zu Tage. Erwähnt wurden hauptsächlich bekannte Google-Innovationen und ihre Alltagstauglichkeit durch eine typische Dating-Situation veranschaulicht. Falls Google große Neuerungen plant, hat Matt Brittin sie jedenfalls geschickt verborgen.

Der anschließende Mediengipfel löste in mir großteils Erstaunen aus. Unter der gekonnten Moderation von Armin Wolf gaben die Anwesenden – Wolfgang Bretschko (Styria), Axel Bogocz (News), Peter Mayrhofer (twyn), Thomas Prantner (ORF), Christopher Sima (GMX) und Patricia Käfer (Medienhaus Wien) – leider viel Ignoranz zum Besten. Die Verlegerblicken, was Google angeht, gelassen in die Zukunft und erklären sich den Fokus der Werbebranche auf Print als Folge der hohen Qualität. Meiner Meinung nach wird hier der Online-Sektor immer noch unterschätzt. Christopher Sima überraschte zusätzlichmit der Aussage, dass Social Media mehr oder weniger “durch” sei.

Nach einer Kaffeepause machte ich mich durch die ehrwürdigen Gänge der Hofburg auf zum Vortragspanel “Tablet & Co”. Jörg Plathner (Mairdumont), Peter Krotky (Die Presse) und Stefan Kaltenbrunner (Datum) stellten unter der Leitung von Nana Siebert ihre Erfahrungen mit Apps vor. Hier der klare Tenor: Damit kann man (noch) kein Geld verdienen. Nicht nur aus diesem Grund liegt der Fokus auf einfachen, auf das Wesentliche reduzierten Applikationen, wobei die Kosten möglichst gering gehalten werden. Sanfte Monetarisierung ist das Schlüsselwort. Interessante Beobachtung der Referenten: Android-User zeigen weniger Bereitschaft als Apple-User, für Apps zu bezahlen.

Damit war für mich an diesem Tag Schluss, aber das große Finale des Summit am Freitag ließ ich mir dann doch nicht entgehen: Den Kreativgipfel. Alex Schill (Chief Creative Officer von Serviceplan) hatte seinen Vortrag dem Branded Content verschrieben und präsentierte zahlreiche eindrucksvolle Beispiele aus aller Welt, die auch mit wenig Geld viel Erfolg brachten.

Insgesamt hat mich nicht nur die Location, sondern auch die Auswahl der Speaker, die interessanten Themenschwerpunkte und die unterschiedlichen Herangehensweisen sehr beeindruckt und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder so viel Glück habe, um erneut dabei sein zu können.

Und meine Meinung, kurz gefasst: es war ein tolles Event in einer wunderschönen Location! DIe Leute, die ich schon bei anderen Konferenzen kennengelernt hatte, waren dabei und es gab richtig hardcore Netzwerken. Was einem nur gefallen kann 🙂

Nähere Infos zum Verlauf des Summit findest du hier. Außerdem hat TheAngryTeddy schon darüber gebloggt und weitere Meinungen zum Summit gesammelt. Ich bin gespannt, was die anderen Blogger dazu schreiben werden / geschrieben haben – falls du Links dazu kennst, poste sie in einem Kommentar darunter. Was wünschst du dir für den nächsten Summit anders?

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